Es existieren eine ganze Reihe von App-Agenturen auf dem Markt, die mobile Apps entwickeln. Wie wählt man jedoch die richtige aus?

Wichtig ist es dabei zu berücksichtigen, wie eine mobile App entsteht. Eine mobile App nach Maß ist keine einfach herzustellende Ware wie zum Beispiel Bürobedarf. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe Dienstleistung. Vergleichen Sie das mit folgendem Szenario: Wenn Sie zum Beispiel einen Rechtsbeistand in Anspruch nehmen, können der genaue Arbeitsaufwand und die Kosten für eine Vertretung ebenfalls nicht vorab pauschal bestimmt werden. Vor allem die besseren Agenturen gehen deswegen nach dem Modell „Time & Material“ vor und verwenden agile Entwicklungstechniken.

Sich für die geeignete App-Agentur zu entscheiden, ist somit nicht ganz einfach, da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Welche Faktoren das sind, erklären wir Ihnen hier:

Das Team

Die Zeiten, in denen lediglich ein einziger Entwickler eine App entwerfen konnte, sind längst vorbei. Die technischen Möglichkeiten und die Branche schreiten voran und für die Entwicklung einer geeigneten App ist inzwischen ein ganzes Team notwendig. Fragen Sie deswegen nach, ob die App-Agentur alle wichtigen Positionen mit kompetenten Mitarbeitern besetzt hat. Es ist dabei völlig angemessen, wenn Sie nach den Qualifikationen der Mitglieder eines solchen Teams fragen (welche Spezialisten für ein solches Team vonnöten sind, können Sie in unserem Blogbeitrag Wie viel die Entwicklung einer mobilen App kostet nachlesen).

Effiziente Kommunikation

Die Team-Mitglieder müssen effizient zusammenarbeiten – deswegen ist es erforderlich, dass die Kommunikation stimmt. Es existieren inzwischen zwar eine Reihe von Online-Kommunikationskanälen, die besten Ideen entstehen allerdings nach wie vor in der Nähe einer Kaffeemaschine. Eingespielte Teams sitzen aus diesem Grunde gemeinsam in einem Raum, wo die Kommunikation und der Ideenaustausch optimal funktionieren. Wenn Sie also eine App-Agentur anwerben wollen, die sich durch Kompetenz und Innovation auszeichnet, dann fordern Sie ein eingespieltes Team an.

Outsourcing?

Es macht einen großen Unterschied, ob die Entwicklung des Designs und die Projektleitung getrennt sind oder ob ein Projektmanager verantwortlich ist. Feedback, Beurteilung der Qualität, Anpassungen an die aktuelle Situation usw. sind mit Outsourcing nicht vereinbar. Bei „Ackee“ sitzt das Entwicklerteam deswegen zusammen. Die Abstimmung zwischen Designern und Entwicklern sollte reibungslos funktionieren. Wir haben diese im Laufe der Jahre schrittweise optimiert. Die Folge ist eine deutliche Risikoverminderung bezüglich des Entwickelns von Apps und der Übergabe von wichtigen Unterlagen. Damit verbessern wir auch die Qualität der Kommunikation mit unseren Kunden.

Inhouse Backend-Team

Vor allem ist es auch elementar, dass ein Inhouse Backend-Team zur Verfügung steht. Die App-Agentur sollte die App auch betreiben können und geeignete Abläufe für Continuous Delivery verfügen, wozu ein DevOps-Team erforderlich ist. Sie wollen doch keine zusätzlichen Arbeitsstunden für die Zustellung jeder einzelnen Testversion der App bezahlen?

Die Technologie

Ausschlaggebend sind natürlich auch die Technologien, mit denen eine App-Agentur arbeitet. Diese sollten auf dem aktuellen Stand sein oder – noch besser – zukunftsweisend. Wir bei „Ackee“ haben zum Beispiel ein halbes Jahr vorher angefangen mit „Kotlin“ zu arbeiten, bevor diese zur offiziellen Programmiersprache von Android wurde. Unsere Kunden erhalten deswegen Apps mit einer längeren technologischen Lebensdauer. Meiden Sie Agenturen, die mit Technologien arbeiten, die bereits im Rückgang begriffen sind. Solche Lösungen können zwar im Moment funktionieren, jedoch kommen künftig große Ausgaben auf Sie zu, wenn Sie auf dem neuesten technologischen Stand bleiben wollen. Technologisches Know-how ist das, was Ihnen die App-Agentur bringen sollte – nicht umgekehrt.

Inhouse-Technologien

Zudem ist es günstig, wenn eine App-Agentur so viele Technologien wie möglich inhouse bearbeiten kann. Eine Koordinierung mit externen Mitarbeitern ist dann nicht notwendig und somit kommt es zu weniger Reibungsverlusten und anderen Problemen bei dem Projekt.

Die Agentur sollte außerdem einen einheitlichen technologischen Standard aufweisen, in dem alle Programmierer (auch die Designer) zu Hause sind. Als Kunde werden Sie dann nicht mit unerwarteten Problemen wie Krankheitsfällen, Urlaub oder Kündigungen konfrontiert, weil Mitarbeiter die Vertretung für andere übernehmen können. Wir bei „Ackee“ verwenden MVVM sowie reaktives Programmieren. Das ist ein Vorteil gegenüber bodygeshoppten Freelancern: Sie können sich darauf verlassen, dass Ihr Projekt reibungslos über die Bühne geht.

Welche Tools werden verwendet?

Achten Sie darauf, dass die Agentur offen legt, mit welchen Tools sie arbeitet: Diese sollten auf Plattformen wie „Stackshare“, „Github“ oder „Dribble“ veröffentlicht sein. Wir benutzen zurzeit ein bewährtes Werkzeug-Paket bestehend aus Sketch, inVision und Principle. Neue Technologien testen wir regelmäßig mit viel Freude.

Wir bei „Ackee“ investieren eine Menge Zeit und Mittel, um technologisch immer auf dem neuesten Stand zu sein: Unsere Programmierer und Designer absolvieren regelmäßig Fortbildungen, wir haben interne Forschungsprojekte und wir führen Schulungen durch. Den überwiegenden Teil unserer Know-hows legen wird dabei offen, zum Beispiel in Form von Blogs. Wir haben den Anspruch, stets technologische Spitzenleistungen zu erbringen.

Referenzen

Last but not least: Es kommt natürlich auch auf die Referenzen an, die eine Agentur vorweisen kann. Geben Sie sich dabei bitte nicht mit einer Logowall auf der Website zufrieden, sondern fragen Sie nach, was die Agentur bei den einzelnen Projekten konkret gemacht hat. Kunden-Logos machen sich zwar optisch gut, jedoch stellt sich die Frage, was dahinter steckt. Handelte es sich um eine komplette Lieferung (Entwurf, Design, Programmieren, Inbetriebnahme) oder war es lediglich eine Teil-Tätigkeit? Fragen Sie bei ehemaligen Kunden der Agentur nach, ob die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert hat – falls die Agentur Ihrer Wahl ein gutes Gewissen hat, stellt Sie diesen Kontakt gerne her.

Wir bei „Ackee“ können sechs Jahre nach unserer Gründung ein ganzes Portfolio mit Apps aus allem möglichen Bereichen vorweisen – von Dating-Apps bis hin zu Apps für Finanzdienstleister. Gerne erteilen wir Ihnen auf Anfrage nähere Auskünfte.

Sie sehen also: Bei einer mobilen App handelt es sich um ein komplexes technologisches Projekt an dem viele Player beteiligt sind. Unterschätzen Sie die Wahl der richtigen Agentur deswegen nicht. Am Ende sollten Sie zufrieden sein und sich über ein lohnendes Ergebnis freuen können.

Das Ergebnis

Schreiben Sie einen Wecker in Größe eines Bildschirmes für die Kampagne des Klienten, oder eine Bank-App mit Integration für den SAP aus. Sie werden mit der Agentur langfristig arbeiten müssen, weil nichts wie ein Final-Rahmen existiert. Um ein lohnendes Ergebnis zu bekommen, unterschätzen Sie das Auswahlverfahren nicht. Es handelt sich um ein technologisches Projekt, lassen Sie sich also nicht nur durch die Sprache der Zahlen beeinflussen. Nur dann zahlt sich das Ergebnis aus.

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